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Presseinformation – Stand 10.11.2005 Viel ehrenamtliche Arbeitsleistung – Wochenenden sind verplant Großzügige Spenden aus der Industrie Neubau des Feuerwehrhauses Merenberg schreitet weiter voran Viel getan hat sich seit dem ersten Spatenstich am 18. Februar diesen Jahres. Nachdem die Mitglieder des Feuerwehrvereins unter Hilfestellungen von Gerätschaften und Mitarbeitern des Bauhofs des Marktflecken Merenberg die vorbereitenden Arbeiten für Abwasser und Drainagen durchgeführt hatten, konnte der Rohbau des Hauses durch einen Bauunternehmer zügig fertig gestellt werden und bereits Anfang Mai, also nur knapp drei Monate nach Baubeginn, das Richtfest mit Vertretern der Gemeindegremien und der öffentlich-rechtlichen Feuerwehr gefeiert werden. Doch danach fingen die Arbeiten für die Vereinsmitglieder eigentlich erst richtig an. Ob Elektroinstallationen, Malerarbeiten, Fliesen verlegen, Wasser- und Heizungsinstallationen oder vorbereitende Arbeiten für die Außenanlagengestaltung – für alles haben die Merenberger Brandschützer ihre Spezialisten, die sich ehrenamtlich mit ihrem Können und ihrer Berufserfahrung einbringen und so ihren Beitrag zu der durch den Verein zugesagten Eigenleistung in Höhe von rund 100.000 € leisten und helfen, öffentliche Gelder einzusparen. Über allem steht jedoch das Ziel der Funktionalität und Kostenersparnis. „Nachdem wir die letzten Jahre unter erheblichem Platzmangel gelitten haben und viele Notlösungen im alten Gerätehaus in Kauf nehmen mussten, haben wir hier die Möglichkeit, uns durch eine funktionale und gut durchdachte Infrastruktur vieles zu erleichtern“, so Wehrführer Hartmut Langhof. Der Schulungsraum zum Beispiel, der über eine moderne multimediale Grundausstattung verfügen wird, soll so eingerichtet werden, dass er im Bedarfsfall auch als Stabsraum für eine große Einsatzleitung, TEL genannt, dienen kann. Fast alle Funktionsräume werden mit vernetzten PC- Arbeitsplätzen ausgerüstet. Gerade für den Bereich der Atemschutzwerkstatt, der bei Fristarbeiten oder Reparaturen auch die Feuerwehren der benachbarten Gemeinden betreut, eine ernorme Erleichterung. Bei den Bauarbeiten sind regelmäßig bis zu 30 Vereinsmitglieder tätig. Aber auch großzügige Materialspenden treiben den Neubau weiter voran. Die Firma GEWISS, ein italienischer Instalationssystemhersteller, der mit seiner Deutschlandvertretung in den Räumen der ehemaligen Firma NOWA-Plast in Merenberg beheimatet ist, und die Firma Sto AG, ein Spezialist für Fassaden-, Innen- und Bodenbeschichtungen unterstützen das Bauvorhaben jeweils mit Spenden im Gegenwert eines fünfstelligen Euro-Betrages. Eine Methode, ehrenamtliches Engagement zu fördern, die motiviert und für die die Merenberger Wehrleute sehr dankbar sind! Der Vereinsvorsitzende Norbert Langhof, der die Planung und Koordination der ehrenamtlichen Tätigkeiten übernommen hat, rechnet mit der Bezugsfertigkeit des Gebäudes in der ersten Hälfte des kommenden Jahres.
Christian Stroh
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