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Aktuelle Leserbriefe zum Kindergarten in Merenberg
Ralf Lichtenberg An das Betr. : WT-Artikel Merenberg
will Träger der Villa Kunterbunt" werden" vom 21.08.2002 Die Kinder sind unsere Zukunft und
wir sollten alles tun, um ihnen den richtigen Start ins Leben und in die
Gesellschaft zu ermöglichen. Alle Eltern aber, auch Großeltern, Onkel und
Tanten, die sich intensiv mit den Kleinen beschäftigen, wissen, wie schwer es
ist, auf die Gedanken eines Kindes im Kindergartenalter einzugehen. Die Fehler,
die man in der Erziehung machen kann und die eigenen schlechten Angewohnheiten,
von deren Existenz man oft gar nichts weiß oder wissen will, prägen sich in
ein in der Entwicklung befindliches Kindergedächtnis ein Leben lang ein. Umso wichtiger ist es, sein Kind
oder seine Kinder in die Obhut geschulter und einfühlsamer Betreuerinnen zu
geben. Es ist nicht nur die Aufgabe einer Kita, den Kindern schlicht das Basteln
oder Singen zu vermitteln oder Mama und Papa zu entlasten (obwohl das auch sehr
hilfreich ist), sondern vielmehr ein Gegenstück zur häuslichen Erziehung zu
bilden. Die Erziehrinnen in der Villa
Kunterbunt leisten mit ihrer speziellen Form der Integration eine unverzichtbare
Aufgabe an der sozialen und ethischen Entwicklung unserer Kinder. Es ist
deutlich zu sehen, dass gerade die Kinder aus Merenberg ein besonderes Maß an
Verantwortung, Gerechtigkeit, Akzeptanz haben. Durch die geplante massive Kürzung
wird ein gut funktionierendes Team auseinander gerissen, das Konzept das in
jahrelanger mühevoller Arbeit entstanden ist wird ruiniert. Es ist sicherlich klar, dass die
Vertreter der Gemeinde nicht kaltherzig sind, sondern das ihre Arbeitbedingt
durch die momentane finanzielle Lage auf Undankbarkeit stößt, aber ein
"Erbsenzählen" wie im WT-Artikel vom 21.08 beschrieben, auf Kosten
unserer Kinder, wird sich unterm Strich nicht auszahlen. Ralf Lichtenberg, Boschstraße
1, 35799 Merenberg Marina Ströhmann Betreff Artikel Villa
Kunterbunt vom 21.08.02 Leserbrief Trägerschaft des KITA Villa
Kunterbunt Zahlen hin Zahlen her. An Erster Stelle sollte doch hier für uns ALLE,
dass Wohl unserer Kinder stehen! Sicherlich kann man in der Zeit der Not
Abstriche machen, wenn es auch wirklich erforderlich ist. Hier wünsche ich mir,
im Interesse unserer Kinder, dass es doch noch zu einem vernünftigen
Vertragsabschluß der Gemeinde Merenberg und der Evangelischen Kirchengemeinde
kommen wird. Eine Stundenreduzierung halte ich für sehr fragwürdig, da die
Qualität, der zur Zeit geleisteten Arbeit der Erzieherinnen nicht mehr gewährleistet
sein wird. Die Kinder müssten dann in den verschiedenen Bereichen wie z.B.
Waldtage, Ferien‑Workshops für ehemalige Kindergarten Kinder,
verschiedene Projektwochen, Turnveranstaltungen, Kinderschminken, vor allem aber
in der Nutzung des Kindergarten‑Spielgeländes ect. große Einbußen hin
nehmen. dies sollte deshalb bitte noch einmal gründlich überdacht werden im
Interesse unserer Kinder!. Marina Ströhmann, Allendorf 3 Kinder Alexandra
Haase
Merenberg, den 25.8.02 An Ihr
Artikel Merenberg will Träger der Villa Kunterbunt werden" vom 21.8.02 Ich bin empört darüber,
dass Streitigkeiten zwischen der Merenberger Kommune und der evang. Kirche auf
dem Rücken unserer Kinder ausgetragen werden. Es muss doch möglich sein, dass
erwachsene Menschen sich zugunsten unserer Kinder und späteren Steuerzahlern
einig werden. Meine 5-jährige Tochter geht zwar erst ein halbes Jahr in den
Merenberger Kindergarten, hat sich hier aber so rasch eingelebt und fühlt sich
dort pudelwohl, dass ich sehr überrascht war. Sie ging zuvor in einen
Kindergarten mit geschlossenen Gruppen und hat sich dort nach eigenen Aussagen
nicht so wohl gefühlt wie hier. Das Konzept der 'Villa Kunterbunt" ist
vollkommen stimmig. Die Kinder gehen mit Begeisterung dorthin, darum verstehe
ich nicht, warum diese Regelung plötzlich geändert werden soll. Die Aussagen
in der Ausgabe vom 21.8.02 stimmen so nicht. Bei Kürzung der Stunden läuft es
zwangsläufig darauf hinaus, dass der Kindergarten so wie jetzt nicht weitergeführt
werden kann. Das Betreuungsangebot über die Mittagszeit (auch für die
Schulkinder!), so wie viele andere wichtige Einrichtungen werden wohl entfallen.
Auch wenn das sehr wahrscheinlich bestritten wird. Unsere Kinder sind unsere
Zukunft. Ihnen sollte die Möglichkeit sich unbeschwert und frei zu entfalten
nicht genommen werden. Ich bin von dem Konzept des offenen Kindergartens
vollkommen überzeugt und möchte es auch nicht anders haben. Alexandra
Haase Mona
Haase
Merenberg, den 25.8.02 An Ihr
Artikel "Merenberg will Träger der Villa Kunterbunt werden" vom
21.8.02 Dies schreibe ich auf Wunsch
meiner Tochter: Mein Kindergarten in
Merenberg gefällt mir so gut, weil man.... ‑ da rausgehen kann, wann man
will ‑ immer in jeden Gruppenraum darf ‑ hier nicht geschimpft wird
‑ keine festen Essenszeiten hat ‑ hier so toll geschminkt wird und
sich selbst schminken darf und die tolle Kleiderecke hat ‑ so schöne
Spielsachen drin und die tollen Fahrzeuge draußen hat ‑ in jedem Raum ein
Kletterturm ist ‑ auf dem Turm sogar eine Kuschelecke hat ‑tolle
Aktionen hat (Wandelpfad, blauer Raum, Osterfrühstück, Muttertagskaffee, usw.) Ich will meinen Kindergarten
so behalten, wie er ist! Mona
Haase Christine
Adler
Merenberg, 22.08.02 Leserbrief
zum Thema "Nach
Vertragskündigung durch die evangelische Kirche" Merenberg
will Träger der "Villa Kunterbunt' werden Veröffentlichung
21.08.02 Liebe
Leserinnen, liebe
Leser, mit großer
Aufmerksamkeit habe ich den Artikel zur Übernahme des evangelischen
Kindergartens in Merenberg "Villa Kunterbunt' am Mittwoch 21.08.02 gelesen.
Meine Hoffnung war, dass endlich Tatsachen klargestellt würden. Doch leider war
dies nicht der Fall. Man vergleicht Kosten, Einnahmen und Kindergartenkonzepte
die nicht vergleichbar sind. Wir als Leser, Eltern und auch KINDER werden
schlicht und einfach nur mit Zahlen bombardiert wobei das wichtigste gänzlich
außer Acht gelassen wird: UNSERE
KINDER!!! Wie sollte
man es sich vorstellen können, einen vorbildlichen Kindergarten ‑ wie es
dIe "Villa Kunterbunt' ist ‑vom Personal so zu reduzieren , dass nur
die Mindestbetreuung gewährleistet ist, aber kein Nachteil für die KINDER
entsteht? In der "Villa Kunterbunt' wird das Konzept derr
"Halb‑offenen‑Gruppen" ‑was man als qualitatitiv
hochwertiges pädagogisches Konzept bezeichnet‑ praktiziert. KINDER können
davon nur profitieren. Im Kindergartenalter lernen KINDER spielerisch
und nicht unter ständigem Zwang oder in verschlossenen Räumen, wo viele
verschiedene Charaktere aufeinanderprallen müssen, Überlastung der Aufsicht
entsteht und Spannungen entstehen. Wir bekommen in Merenberg ein vielfältiges
Angebot von Soderaktionen geboten: Waldtage, Raumgestaltung nach
Funktionsbereichen, Ferienwerkstatt auch für Schulkinder, Aufnahme auch von 2
1/2jährigen KINDERN. Wieso sollte unseren KIN ' DERN, die ihren Kindergarten so
wie er ist, schätzen und lieben, Spielmaterial, freie Entfaltung der Persönlichkeit
und ihre Kindergärtnerinnen gekürzt werden oder ganz genommen werden, für
Fehler, die an anderer Stelle verursacht werden? In der heutigen finanziellen
Situation der Gemeinden ist es mir ein Rätsel, warum man auf Angebote der
Kirche zur finanziellen Unterstützung nicht eingeht? Kann man ruhigen Gewissens
Gelder ablehnen, KINDERN noch vorhandene Freiräume zur Entwicklung der Persönlichkeit
wegnehmen, berufstätigen Eltern die Möglichkeit nehmen, ihre KINDER zur
Mittagsversorgung zu schicken, sowie den KINDERN einen langsamen, stressfreien
Einstieg mit 2 1/2Jahren einfach untersagen? Was hier immer und immer wieder
diskutiert wird sind Kosten und Zahlen. Das ist ‑behaupte ich‑
einfach! Schwieriger und emotionaler wird es, sich die Arbeit der Kindergärtnerinnen
anzusehen, sie zu schätzen und dabei nicht zu vergessen, das hier Politik auf
dem Rücken unserer KINDER ausgetragen
wird, die unsere Zukunft sind!!! Ingrid Golembiewski
35799 Merenberg, d. 25.08.02 An
das Ihr Artikel
"Merenberg will Träger der Villa
Kunterbunt werden" vom 21.08.02 Villa
Kunterbunt ? Oder ein Trauerspiel in Zukunft? Wieso sollen die
kleinsten Bürger von Merenberg wegen der Unstimmigkeiten zwischen Gemeinde und
Kirche die Leidtragenden sein? Sie sind die Bürger der Zukunft. Ist da nicht
jede Investition gerechtfertigt? Weniger Erzieherinnen, heißt auch weniger Zeit
für die Kinder, für Ihre Sorgen und für Ihre Freuden zu haben. Einsparungen
bei Sachkosten heißt weniger Kreativität usw., mehr Einschränkungen unserer
Kinder. Bei allem Verständnis versteht man die Aussagen nicht mehr:
"Eltern setzt mehr Kinder in die Weit denn Sie werden gefördert'. Wo
bitte? Etwa da, wo die Vorbereitungen aufs Leben in die Gemeinschaft beginnt? So
nicht, nein danke! Und eines noch, die Gemeinde behauptet 85% des Kindergartens
zu tragen wenn die Kirche 15% bezuschusst. Wo ist hier der Elternanteil von 18%?
Ab voraussichtlich Januar 2003; 25% und Steuern bezahlen die Eltern und Bürger
von Merenberg auch nicht? Der Kreisanteil von 6%. Wo ist er aufgeführt? Meine
Enkeltochter besuchte erst einen Gruppengeschlossenen Kindergarten und ich
erlaube mir begründet zu behaupten, dass das Konzept der offenen Gruppen, und
das große Engagement der Erzieherinnen viel mehr zur freien Entfaltung und zum
Wohle meiner Enkelin beiträgt. Wenn das Kind Mittags abgeholt werden soll und
am liebsten noch länger im Kindergarten bleiben möchte, sagt dieses Verhalten
mehr als Worte. Lasst den Kindern der "Villa
Kunterbunt" weiter was Sie glücklich macht. Eine besorgte OMA. Ingrid Golembiewski Helmut Golembiewski
35799 Merenberg, d. 25.08:02 An Ihr Artikel "Merenberg will Träger der Villa
Kunterbunt werden" vom 21.08.02 Nach
dem ich den Artikel zweimal gelesen hatte, konnte ich immer noch nicht mit dem
Zahlenwerk des Bürgermeisters klar kommen. Trotz mehrmaligem Rechnen kann
irgendwo etwas nicht ganz stimmen. Wenn ich einen Gesamtkostenanteil von
4223.‑‑ DM pro Kindergartenplatz angebe und die Gesamtjahreskosten
mit 681550,‑ DM beziffere, so müssten im Merenberger Kindergarten 161
Kinder sein. Das wären alle 3‑6 jährigen Kinder der Großgemeinde.
Dieses wäre ja bei 4 Gruppen eine Kinderzahl von 40 Kindern je Gruppe.
Unvorstellbar. Wie kann man einen Zuschuss der ja Ausgabenersparnis bedeutet mit
weiteren Einsparungen kompensieren. Mit einem Zuschuss der Kirche und den
entsprechenden Einsparungen habe ich doch noch mehr Kosten eingespart und nicht
so wie es hier interpretiert wurde. Selbst bei der angeblich eingesparten Summe
können die Zahlen der Einsparposten nicht ganz stimmen. Was ich in der
Zahlendarstellung des Bürgermeisters vermisst habe, ist der Anteil der Eltern
sowie der Zuschuss des Kreises. Selbst ohne Anteil der Kirche trägt die
Gemeinde keine 85% der Kosten. Bei einem Abbau der Stunden kann ich mir
vorstellen, dass dies nicht zum Wohle der Kinder ist. Warum soll hier ein
Konzept geändert werden, weiches sich sehr gut zum Wohle der Kinder entwickelt
hat. Vor ca. 7 Jahren wurde dieses Konzept eingeführt. Warum geht man jetzt
wieder einen Schritt zurück? Unsere Kinder sollen sich doch frei Entwickeln können
und keine Befehlsempfänger sein. Was zwangsläufig auftreten wird, wenn 25
Kinder in einem Raum sind. Ich bin auch dafür, dass Kosten gespart werden
sollen, aber nicht in der angegeben Art und Weise wie hier dargestellt und auch
nicht zum Unwohl der Kinder. Kinder die sich frei entfalten können und in Ihrer
Entwicklung keinen Rückschlag erhalten sind unsere Zukunft. So
wie der Kindergarten Merenberg jetzt geleitet wird sollte er auch in Zukunft
geleitet werden. Helmut Golembiewski Weilburger
Tageblatt Leserbrief
zum Artikel vom 21.08.2002 Merenberg
will Träger der "Villa Kunterbunt' werden Liebe
Lokalredaktion, mit ihrem Bericht über den Kindergarten Merenberg haben Sie das Thema in unserer Gemeinde angeschnitten, welches uns Eltern zurzeit am meisten interessiert und außerdem noch schwer im Magen liegt. Leider wurden die
Betroffenen - die Eltern der Kindergartenkinder - erst am 12.08.2002 über das
Vorhaben der Gemeinde informiert, und das nicht etwa durch die Gemeinde, sondern
durch den
Kindergarten. Wahrscheinlich aus gutem Grund. Wäre es nach der Gemeinde
gegangen, hätten die
Betroffenen wohl erst nach Abschluss der ganzen Sache etwas davon erfahren, denn
den Widerstand
der Eltern gegen das Vorhaben der Gemeinde haben die anwesenden Kommunalpolitiker
bei dem Treffen aller Beteiligten im Kindergarten am 13.08.2002 mehr als
deutlich zu spüren bekommen. Leider können wohl ein Großteil der Gemeindevertreter, die sich mit der Kündigung der Kirche etwas vor den Kopf gestoßen fühlten, nicht über ihren Schatten springen und sich zu einer Zusammenarbeit mit der ev. Kirche aufraffen. Von dieser wurde am 13.08.2002 mehrmals Verhandlungsbereitschaft gerade auch bei der viel umstrittenen Frage der Mitbestimmung durch die Gemeinde signalisiert. Ums
Geld, darin waren sich an diesem Abend alle einig, geht es letztlich sowieso
nicht. 01) einige tausend Euro nun im nächsten Jahr eingespart werden können
oder nicht, in den kommenden Jahren werden die Kosten für den Kindergarten
weiter steigen und die trägt die Gemeinde dann allein. Die steigenden
Anforderungen, die aus Anlass der Pisa‑Studie auf die Kindergärten
zukommen, werden die Kosten zusätzlich in die Höhe treiben. Einerseits
bejammern alle das schlechte Bildungsniveau in Deutschland, aber mehr Geld will
niemand für die Kinder ausgeben. Stattdessen werden ein paar tausend Euro
eingespart, mit der Folge, dass Stunden oder gar Stellen gestrichen werden. Vielen
Bürgern ist es deshalb völlig schleierhaft, wie man die finanzielle
Beteiligung der ev. Kirche bei völlig leeren Kassen ausschlagen kann, auch wenn
man dabei beim Mitspracherecht zurückstecken muss Den Kindern schadet die Trägerschaft
der Kirche ganz bestimmt nicht. Bei
den Sparmaßnahmen die von der Gemeinde angestrebt werden, leidet die Qualität
der Kinderbetreuung zwangsläufig. Warum also nicht das Angebot der Kirche
annehmen und den Standard halten (angesichts der neuen Anforderungen durch
Pisa), bei fast identischen Kosten für die Gemeinde?? Das
fragen wir uns und viele andere Eltern in Merenberg. Diese Frage möchten wir
auch an die Gemeindevertreter richten, die am 29.08.2002 über die Zukunft
unserer Kinder abstimmen. Mit
freundlichen Grüßen Ralf
und Sigrun Nolte mit Tobias (3) und Oliver(5)
Liebe Eltern,
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